| Warum nicht jeder Franchisenehmer seinen eigenen Steuerberater haben sollte? |
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Warum nicht jeder Franchisenehmer seinen eigenen Steuerberater haben sollte?02.02.2010 Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl; Sie kommen zu Ihrem Steuerberater, der gerade von einem Termin bei einem Landwirt zurück ist und Ihnen von den vielen Gesprächen des Tages erzählt. Es ist die Rede von Autohäusern, Ärzten, Solaranlagenbesitzern und Sie fragen sich; Kann dieser Steuerberater mein Business verstehen? Unsere Antwort lautet - wohl kaum! Stellen Sie sich einfach ihren Allgemeinmediziner vor. Dieser wird Sie in der Regel sehr zufriedenstellend betreuen, solange Sie mit „alltäglichen“ Problemen zu ihm kommen. Immer, wenn es jedoch knifflig wird, bekommen Sie eine Überweisung zu einem Spezialisten. Und genauso sollte es auch beim Steuerberater sein. Niemand kennt Sie so gut wie Ihr persönlicher Steuerberater, deshalb wird dieser Ihnen die bestmögliche steuerliche Beratung beispielsweise zu Ihrer persönlichen Einkommensteuer bieten können. Nicht aber in jedem Fall für Ihre unternehmerische Tätigkeit als Franchisenehmer oder -geber, denn ein Steuerberater, der ein Franchisesystem verstehen und „verarzten“ möchte, muss eine Vielzahl von Franchisepartnern und optimalerweise auch den Franchisegeber betreuen. Nur so baut er das notwendige Wissen auf, um alle Fragestellungen der Franchisepartner schnellstmöglich und kompetent beantworten zu können. Ähnlich wie ein Facharzt. "Einzelne Steuerberater pro Franchisenehmer sind derzeit die Regel" In der Praxis lässt sich jedoch häufig das Gegenteil beobachten - die dezentrale und individuelle Betreuung jedes Franchisenehmers auf unternehmerischer Ebene. Die einzelnen Systempartner werden von ebenso vielen unterschiedlichen Steuerberatern betreut: Jeder Systempartner greift auf seinen eigenen, persönlichen Berater zurück. Von der Finanzplanung (soweit nicht vorgegeben) über die Erfolgsrechnungen bis hin zu den Bilanzen steht dem einzelnen Systempartner damit ein auf ihn zugeschnittenes Auswertungssystem zur Verfügung. "Doch entspricht dieses System auch immer den Vorstellungen des Franchisegebers?" So lassen sich durch die individuelle Betreuung immer wieder die gleichen Probleme beobachten, wenn es um die Betreuung der Franchisenehmer geht. Dabei fällt nicht nur auf, dass verschiedene Steuerberater oftmals verschiedene Meinungen zu steuerlichen Fragestellungen haben, sondern vielmehr, dass deren Reaktionszeiten auf angeforderte Verkaufs- und Kosteninformationen häufig viel zu lang sind und der Informationsgehalt nicht den gewünschten Standards entspricht oder das Bearbeitungsfristen in der Buchhaltung (z.B. Verwendung von Konten) unterschiedlich sind, sodass ein Vergleich der Franchisepartner untereinander nur schwer möglich ist. Eine Systemberatung bietet sich an, wo Franchisegeber und Franchisenehmer gleichzeitig unterstützt werden sollen.
8 Gründe, warum eine Systemberatung Vorteile bringt:
So wie Sie dankbar sind über eine Überweisung Ihres Allgemeinmediziners zu einem Spezialisten, weil dieser den Vorteil hat, sich dank seines Spezialwissens viel besser in Sie hineinversetzen zu können, so sollten Sie auch bei Ihren Franchisegeschäft einem echten Spezialisten vertrauen. |
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